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Pufferherstellung

Die genaue Herstellung von Püffern ist eine grundlegende Aufgabe in jedem Labor. Dieses Tool ermöglicht es Ihnen, aus einer breiten Palette häufiger Laborreagenzien die genaue Masse zu berechnen, die für Ihre gewünschte Molarität und Ihr gewünschtes Volumen erforderlich ist.

Laborpuffer-Meister

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Verwendung des Puffer-Meister-Tools

Der Rechner arbeitet in zwei verschiedenen Modi, abhängig von Ihrem Ausgangsmaterial. Wählen Sie Ihr Reagenz aus dem Dropdown-Menü, um automatisch die korrekten Eingaben zu aktivieren.

1. Herstellung aus Feststoff (Pulver)

Verwenden Sie diesen Modus für Einkomponentenpüffer wie HEPES, Tris oder MOPS, bei denen Sie berechnen müssen, wie viel Pulver abzuwiegen ist.

  • Reagenz auswählen: Wählen Sie ein Pulver aus der Gruppe “Aus Feststoff berechnen”.
  • Zielmolarität festlegen: Geben Sie Ihre gewünschte Konzentration ein und wählen Sie die Einheit (mM oder M).
  • Endvolumen festlegen: Geben Sie das Gesamtvolumen der Lösung, die Sie herstellen möchten, in mL ein.
  • Ergebnis: Das Tool berechnet die genaue Masse in Gramm (oder Milligramm), die basierend auf der spezifischen Molaren Masse dieses Reagens erforderlich ist.

2. Herstellung nach Rezept (pH-spezifisch)

Verwenden Sie diesen Modus für Zweikomponentensysteme wie Phosphat, Citrat oder Acetat, bei denen der pH-Wert durch das Verhältnis zweier Stammlösungen oder spezifischer Massenverhältnisse bestimmt wird.

  • Rezept auswählen: Wählen Sie ein System aus der Gruppe “Nach Rezept zubereiten”.
  • Ziel-pH eingeben: Geben Sie Ihren gewünschten pH-Wert ein. Das Tool zeigt einen Hinweis zum “Gültigen Bereich” an.
  • Ergebnis: Der Generator liefert die genauen Volumina oder Massen der benötigten Säure- und Basenkomponenten.

Wissenschaftliche Grundlagen

Molarität und Masse

Bei festen Reagenzien wird die Masse mit der Standard-Molaritätsgleichung abgeleitet:

Masse = Molarität × Volumen × Molare Masse

wobei Masse in Gramm, Molarität in Molar, Volumen in mL und Molare Masse in g/mol angegeben wird.

Mischen und Interpolation

Für pH-spezifische Rezepte greift der Rechner auf empirische Labordaten zurück. Da der pH-Wert eine logarithmische Skala ist, ändert sich das Verhältnis der Komponenten nichtlinear. Wir berechnen diese Verhältnisse mit der Steigung zwischen den zwei nächstgelegenen bekannten Datenpunkten:

pH = pKa + log10​(Base/Säure)

wobei pH der gewünschte pH-Wert, pKa der pKa-Wert der Base und Base/Säure das Verhältnis von Base zu Säure ist. Dieses Verhältnis wird verwendet, um die Volumina der Säure- und Basenkomponenten zu berechnen.