Scannen Sie alle sechs Leserahmen einer Nukleotidsequenz, um offene Leserahmen zu identifizieren, die durch Start- (ATG) und Stoppcodons begrenzt sind, mit einstellbarer Mindestlängenfilterung. Verwenden Sie dieses Tool, wenn Sie ein neu zusammengesetztes Genom annotieren, ein geklontes Gen validieren oder nach potenziellen proteinkodierenden Regionen in einer nicht charakterisierten Sequenz suchen. Die grafische Karte zeigt ORF-Positionen über alle Frames hinweg an, und längere ORFs repräsentieren statistisch gesehen eher echte Protein-kodierende Gene – kurze ORFs unter 100 Codons sind oft falsch positive Ergebnisse aus Zufallssequenzen.
Wie es funktioniert
- Scannt alle 6 Leserahmen (3 Vorwärts-, 3 Rückkomplement-)
- Identifiziert ORFs vom Startcodon (ATG) bis zum Stoppcodon (TAA/TAG/TGA)
- Einstellbarer minimaler ORF-Längenfilter
- Jeder ORF wird in seine Proteinsequenz übersetzt
- Grafische Karte bietet einen visuellen Überblick über die ORF-Positionen