Die brasilianische Gesundheitsbehörde hat neue Regeln veröffentlicht, die die vorübergehenden Gesundheitsmaßnahmen für Häfen und Flughäfen aktualisieren, nachdem die Weltgesundheitsorganisation den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft hat.
Die normative Anweisung 448/2026 legt ergänzende Überwachungsprotokolle fest, um das Eindringen der Krankheit nach Brasilien zu verhindern. Das Risiko einer Einschleppung von Ebola wird als gering eingestuft, aber die epidemiologische Lage erfordert aktive Überwachung und einen Zustand fortlaufender Mobilisierung. Die neue Verordnung schreibt die Anbringung von Informationsmaterial über die Krankheit in internationalen Ankunftsbereichen vor.
Derzeit wurden keine spezifischen Gesundheitsmaßnahmen für Personen, Transportmittel, Fracht oder menschliche Überreste erlassen. Alle Maßnahmen stehen im Einklang mit den Empfehlungen der WHO und der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation, die weder Reisebeschränkungen noch Grenzschließungen oder zusätzliche Hygienemaßnahmen an Einreisepunkten außerhalb der betroffenen Region empfehlen.
Der Anhang der Anweisung listet alle Krankheiten auf, die derzeit als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft sind. Neben Ebola betrifft dies auch Masern und Polio. Brasilien hat die Masern seit 2024 eliminiert, aber da das Virus in Amerika noch zirkuliert und importierte Fälle festgestellt wurden, hat die Behörde die Anforderung von Audiohinweisen in Flugzeugen aufrechterhalten. Für Polio werden keine spezifischen Gesundheitsmaßnahmen an Häfen, Flughäfen oder Grenzen empfohlen.
Quelle: ANVISA-Update