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ETF empfiehlt COVID-19-Impfstoffe gegen XFG-Variante zu aktualisieren

May 30, 2026

COVID-19-Impfstoffhersteller sollten ihre Impfstoffe für die bevorstehende Impfkampagne aktualisieren, um die XFG-Variante zu bekämpfen, so eine Empfehlung der EMA-Einsatzgruppe.

XFG, Teil der JN.1-Familie der Omicron-Subvarianten, zirkuliert seit Mitte 2025 weit verbreitet und erreichte im Oktober mit 74 % der genetisch sequenzierten Infektionen weltweit seinen Höhepunkt. Sie bleibt unter den JN.1-Subvarianten vorherrschend, wenn auch nicht durchgängig in allen Regionen. Weitere in Europa co-zirkulierende Varianten sind NB.1.81 und BA.3.2, die genetisch von der JN.1-Familie verschieden ist und in einigen Ländern zunimmt.

Die Einsatzgruppe stützte ihre Empfehlung auf Konsultationen mit der Weltgesundheitsorganisation, internationalen Partnern und Impfstoffherstellern. Sie überprüfte Daten zur Virusentwicklung, zur Wirksamkeit bestehender Impfstoffe mit den Stämmen JN.1, KP.2 und LP.8.1 sowie Tierstudien zu an XFG, LP.8.1 und BA.3.2 angepassten Kandidaten.

Die Evidenz deutet darauf hin, dass die Bekämpfung von XFG den besten Schutz gegen COVID-19 durch JN.1-Omicron-Subvarianten und auch gegen BA.3.2 bieten würde. Impfstoffe gegen den LP.8.1-Stamm bleiben für die Kampagnen 2026 eine Option. Die Empfehlung kann aktualisiert werden, wenn sich die epidemiologische Lage ändert.

Hersteller sollten jetzt die EMA kontaktieren, um die Aktualisierung ihrer Zulassungen zu besprechen. Auch Unternehmen, die neue Impfstoffe gegen andere Stämme entwickeln, werden ermutigt, Kontakt aufzunehmen. Die nationalen Behörden der EU-Mitgliedstaaten werden die endgültigen Entscheidungen über Impfkampagnen auf der Grundlage der lokalen epidemiologischen Bedingungen treffen.

Quelle: EMA-Nachrichten