In-silico-Wirkstoffforschung und virtuelles Screening
Die In-silico-Wirkstoffforschung verwendet computergestützte Methoden wie molekulares Docking, Pharmakophormodellierung und virtuelles Screening zur Identifizierung und Optimierung potenzieller Wirkstoffkandidaten.
Naturstoffe in der Wirkstoffforschung
Naturstoffe aus Pflanzen, Mikroben und Meeresorganismen bieten eine reichhaltige Quelle chemischer Diversität für die Wirkstoffforschung mit Anwendungen in Infektionskrankheiten, Onkologie und Immunologie.
ADME/Tox-Profilierung in der Wirkstoffforschung
Die ADME/Tox-Profilierung bewertet die Absorption, Verteilung, Metabolisierung, Ausscheidung und Toxizität von Wirkstoffkandidaten zur Auswahl von Verbindungen mit günstigen pharmakokinetischen und Sicherheitsprofilen.
PK/PD-Modellierung in der Wirkstoffentwicklung
Die Pharmakokinetik/Pharmakodynamik-Modellierung integriert Arzneimittelkonzentrations-Zeit-Daten mit beobachteten Wirkungen zur Vorhersage von Dosierungsschemata und Optimierung therapeutischer Ergebnisse.
Biopharmazeutika: Monoklonale Antikörper und ADCs
Biopharmazeutika sind therapeutische Produkte aus biologischen Quellen, einschließlich monoklonaler Antikörper, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und Fusionsproteine, die auf spezifische Krankheitswege abzielen.
Prodrug-Design und Strategien
Prodrugs sind pharmakologisch inaktive Derivate, die im Körper eine enzymatische oder chemische Umwandlung durchlaufen, um den aktiven Wirkstoff freizusetzen und Löslichkeit, Permeabilität oder Targetierung zu verbessern.
Medizinische Chemie: SAR und Leitstrukturoptimierung
Die Struktur-Wirkungs-Beziehungsanalyse leitet die Leitstrukturoptimierung durch systematische Modifikation funktioneller Gruppen zur Verbesserung von Potenz, Selektivität, Pharmakokinetik und Sicherheitsprofil.
Fragmentbasiertes Wirkstoffdesign
Das fragmentbasierte Wirkstoffdesign verwendet niedermolekulare Fragmente zur Identifizierung effizienter Bindungsmotive, die dann durch strukturgesteuerte Optimierung zu potenten Leitstrukturen ausgebaut werden.
Hochdurchsatz-Screening und Assay-Entwicklung
Das Hochdurchsatz-Screening nutzt automatisierte Instrumentierung und große Substanzbibliotheken, um aktive Moleküle gegen biologische Zielstrukturen zu identifizieren, wobei ein robustes Assay-Design für den Erfolg entscheidend ist.