Blutkomponententherapie
Bei der Blutkomponententherapie wird Vollblut in Komponenten für eine gezielte Transfusion aufgetrennt, um spezifische Defizite zu korrigieren.
Transfusionsreaktionen und unerwünschte Ereignisse
Transfusionsreaktionen reichen von leichten fieberhaften Reaktionen bis hin zu lebensbedrohlichen hämolytischen Reaktionen, die eine sofortige Erkennung und Intervention erfordern.
Fibrinogen- und D-Dimer-Tests
Fibrinogen und D-Dimer sind wichtige Gerinnungsparameter zur Beurteilung des Blutungsrisikos, zur Diagnose einer DIC und zum Ausschluss einer venösen Thromboembolie.
Einführung in die Hämostase
Hämostase ist der physiologische Prozess, der Blutungen an Stellen mit Gefäßverletzungen stoppt und gleichzeitig die Blutflüssigkeit im Kreislauf aufrechterhält.
Prothrombinzeit, INR und aktivierte partielle Thromboplastinzeit
PT/INR und aPTT sind die am häufigsten angeordneten Gerinnungsscreeningtests, bei denen die extrinsischen bzw. intrinsischen Wege bewertet werden.
Die Gerinnungskaskade
Die Gerinnungskaskade besteht aus einer Reihe enzymatischer Reaktionen, die zur Bildung von Fibringerinnseln führen und in intrinsische, extrinsische und gemeinsame Wege unterteilt sind.
von Willebrand-Faktor- und Thrombozytenfunktionstests
von Willebrand-Faktor vermittelt die Blutplättchenadhäsion und trägt Faktor VIII; Sein Mangel verursacht die häufigste angeborene Blutgerinnungsstörung.
ABO- und Rh-Blutgruppensysteme
Die Blutgruppensysteme ABO und Rh sind die klinisch bedeutsamsten Blutgruppenantigene und bestimmen die Transfusionskompatibilität und das Risiko einer hämolytischen Erkrankung.
Antikörper-Screening und Crossmatching
Antikörper-Screening und Kreuzvergleich sind Tests vor der Transfusion, die klinisch signifikante Erythrozyten-Antikörper nachweisen und die Spender-Empfänger-Kompatibilität sicherstellen.